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Wirtschaftskrise, was ist was wird..
Die Wogen der schwersten Wirtschaftskrise seit Bestand der Bundesrepublik scheinen sich langsam zu glätten. Während renommierte Ökonomen weiterhin darüber streiten, wie hart uns die Krise noch treffen wird, versprühen die Wirtschaftsnachrichten teilweise fast schon wieder großen Optimismus. Ein Licht am Ende des Tunnels sei klar zu erkennen und bald werde es wieder bergauf gehen mit der deutschen Wirtschaft.
So vermeldet der Ifo-Geschäftsklima-Index zum dritten Mal in Folge einen Anstieg und untermauert damit den Optimismus in den Betrieben. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass sich Optimismus keineswegs aus einem guten Istzustand nährt, sondern lediglich auf der Hoffnung auf bessere Zeiten beruht. Diese wird es geben, keine Frage. Doch die aktuelle Lage in den Betrieben ist weiterhin desaströs. Kurzarbeit wohin das Auge reicht und weiter steigende Arbeitslosenzahlen.
Wie die Unternehmen, so die Konsumenten könnte man meinen und wird mit dieser Vermutung auch zugleich bestätigt. Der Gfk-Konsumklimaindex kletterte auf den Höchststand seit einem Jahr und zeigt, dass die Deutschen wieder Lust am Konsumieren haben. Bei Betrachtung der möglichen Gründe hierfür wird die Freude allerding recht schnell wieder gebremst. Nicht allein der wirtschaftliche Optimismus der Menschen soll für das gesteigerte Konsumverhalten verantwortlich sein, sondern die Abwrackprämie und die durch die schwere Krise rekordverdächtig niedrige Inflation.
Dennoch stellt sich die Frage, inwiefern nicht auch die Medien für die fast durchweg hoffnungsvollen wirtschaftlichen Nachrichten verantwortlich sind. Namhafte Wirtschaftswissenschaftler werden dem medialen Tenor nicht ohne Grund ständig widersprechen und vor weiteren Schreckensmeldungen warnen. Die Antwort der Frage liegt im Kern des Problems. Geht es den Menschen gut, floriert in den meisten aller Fälle auch die Wirtschaft.
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Pixelio Andreas Morlok